Medizin
JELLA – Unterstützung für traumatisierte Mädchen
Seit 25 Jahren unterstützt JELLA Mädchen ab 14 Jahren, die von Suchtproblemen betroffen sind und häufig schwere traumatische Erfahrungen gemacht haben. In drei stationären Angeboten erhalten die Mädchen pädagogische, suchttherapeutische und traumapädagogische Begleitung. Die verschiedenen Wohngruppen sind auf unterschiedliche Bedürfnisse ausgerichtet und bieten den Mädchen einen geschützten Rahmen, in dem Stabilisierung, Entwicklung und neue Perspektiven möglich werden.
Viele der jungen Bewohnerinnen haben in ihrer Kindheit und Jugend körperliche oder psychische Gewalt, Vernachlässigung oder Missbrauch erfahren. Neben der fachlichen Betreuung spielt deshalb auch das Lebensumfeld eine wichtige Rolle. Ein sicherer, wohnlicher und wertschätzend gestalteter Ort kann dazu beitragen, Vertrauen aufzubauen und therapeutische Prozesse zu unterstützen.
Die Kindheit und Jugend unserer Klientinnen sind häufig von körperlicher und psychischer Gewalt, Vernachlässigung sowie Missbrauch geprägt. Viele der Mädchen leiden unter komplexen posttraumatischen Belastungsstörungen. Neben den therapeutischen und pädagogischen Angeboten ist es unser Anliegen, den Mädchen ein sicheres, schönes und wohnliches Zuhause zu ermöglichen. Wir möchten, dass sich die Mädchen bei uns geborgen und wohl fühlen.
Die Eva Mayr-Stihl Stiftung hat JELLA deshalb bei der Renovierung der Wohngruppen unterstützt. Neben Malerarbeiten konnte insbesondere eine Küche erneuert werden, die für das gemeinsame Zusammenleben von großer Bedeutung ist. Denn eine Küche ist mehr als ein funktionaler Raum: Sie ist Treffpunkt, Lernort und ein Stück Alltag. Hier können Gemeinschaft, Selbstständigkeit und Geborgenheit entstehen.
Mit der Förderung möchte die Stiftung dazu beitragen, dass Mädchen in besonders belastenden Lebenssituationen nicht nur professionelle Hilfe erhalten, sondern auch ein Umfeld, in dem sie sich sicher und angenommen fühlen können.