Wissenschaft & Forschung

Stiftungsprofessur für Landschaftshydrologie

Die neu eingerichtete Professur für Hydrologie multifunktionaler Landschaften an der Universität Göttingen wird den Wasserhaushalt von Landökosystemen wie Wäldern oder Agrarsystemen im Hinblick auf den Klimawandel erforschen. Hydrologische Extreme wie Dürren oder Starkregenereignisse sind zunehmend Herausforderungen für Wälder und Landschaften. Ein besseres Verständnis der grundlegenden Prozesse soll die Möglichkeit eröffnen, durch geschickte Steuerung der Bewirtschaftung die hydrologischen Risiken zu verringern. Da der Klimawandel sowohl Wälder als auch Agrarsysteme beeinflusst, ist es notwendig, hydrologische Prozesse über verschiedene Landnutzungssysteme hinweg im Kontext von multi-funktionalen Landschaften zu verstehen.

Seit dem 01.11.2025 ist die Stiftungsprofessur für Landschaftshydrologie mit Prof. Dr. Claudia Teutschein besetzt. Nach ihrem Studium der Wasserwirtschaft und Bodenkunde promovierte Claudia Teutschbein im Fach Physische Geographie an der Stockholm University. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit hydrologischen Prozessen und ihrem Zusammenhang mit externen meteorologischen, ökologischen, topografischen und anthropogenen Einflussfaktoren.

Prof. Dr. Claudia Teutschbein
Prof. Dr. Claudia Teutschbein
„Wir sind sehr dankbar, dass die Eva Mayr-Stihl Stiftung mit den Forstwissenschaften eine unserer besonders forschungsstarken Fakultäten so großzügig unterstützt, und dort besonders neue Forschungsfelder stärkt.“
Prof. Dr. Metin Tolan
ehem. Präsident Universität Göttingen