Eva Mayr-Stihl Stiftung unterstützt tiergestützte Therapie mit 20.000 Euro für Therapie-Hunde
Marienhospital Stuttgart und Eva Mayr-Stihl Stiftung informieren: Eva Mayr-Stihl Stiftung unterstützt tiergestützte Therapie mit 20.000 Euro für Therapie-Hunde
Das Marienhospital Stuttgart setzt seit einiger Zeit erfolgreich auf tiergestützte Therapie – ein innovativer Ansatz, der Patienten in schwierigen Lebensphasen unterstützt und Trost spendet. Im Mittelpunkt dieses Konzepts stehen zwei speziell ausgebildete Therapiehunde, die seit Frühjahr auf der Palliativstation des Marienhospitals Patienten begleiten. Die Mischlingshündin Emma und der Border Collie Hanna sind nicht nur Seelentröster auf vier Beinen, sondern auch wertvolle Helfer bei der Förderung von Kommunikation und seelischem Wohlbefinden.
„Die Hunde bringen Trost, Wärme und Freude in die schwerste Zeit des Lebens“, beschreibt eine Palliativpatientin ihre Erfahrung. „Als Emma das erste Mal in mein Zimmer kam, war es, als ob jemand ein Licht anschaltet“, sagt sie. Diese positive Wirkung spüren auch die Pflegekräfte und Angehörigen: „Die Hunde bringen eine Leichtigkeit und Freude, die die Atmosphäre auf der Station verändert“, bestätigt Katharina M., Palliativpflegekraft.
Mit einer Förderung in Höhe von 20.000 Euro unterstützt die Eva Mayr-Stihl Stiftung nun das Therapieangebot, das den Patienten auf der Palliativstation zugutekommt. Die Mittel werden verwendet, um die Kosten für die Krankenversicherung der beiden Hunde sowie die regelmäßigen Eignungsfeststellungen zu decken. Zudem wird die Ausbildung eines weiteren Therapiehundes in Erwägung gezogen – ein Vorhaben, das mit dieser Unterstützung realisiert werden könnte. Robert Mayr, Stifter und Vorstandsvorsitzender der Eva Mayr-Stihl Stiftung, ist vom Konzept der tiergestützten Therapie überzeugt: „Als lebenslanger Hundebesitzer weiß ich, wie positiv sich der Kontakt zu einem Tier auf das Wohlbefinden auswirkt. Es ist für mich eine der größten Freuden am Tag, wenn mein Dackel mich nach der Arbeit wieder zuhause begrüßt. Deshalb bin ich vom Erfolg dieses Projekts überzeugt.“
Gesamtförderung von rund 2 Millionen Euro
Seit Beginn der Zusammenarbeit hat die Eva Mayr-Stihl Stiftung das Marienhospital Stuttgart mit insgesamt rund 2 Millionen Euro unterstützt. Diese großzügigen Zuwendungen haben einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung vieler Projekte und zur Verbesserung der Patientenversorgung geleistet. Die Stiftung ist ein unverzichtbarer Partner des Marienhospitals, dessen vertrauensvolle Zusammenarbeit und kontinuierliche Unterstützung einen nicht wegzudenkenden Beitrag zur medizinischen und sozialen Arbeit im Krankenhaus leisten.
Weitere aktuelle Förderprojekte
Neben der Förderung der Therapie-Hunde werden auch andere wichtige Projekte unterstützt:
- Neustrukturierung und Erweiterung der Klinik für Notfallmedizin: 500.000 EUR
- Optimierung der hygienischen Aufbereitung von Pflegegeschirr: 500.000 EUR
Über das Marienhospital:
Das Marienhospital Stuttgart ist ein modernes Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit langer Tradition und einzigartiger Geschichte. Es verfügt über 20 Fachkliniken und 21 interdisziplinäre Zentren. Mit 761 Betten zählt das Marienhospital Stuttgart zu den größten Kliniken Stuttgarts. Es beschäftigt rund 2.000 Mitarbeitende und ist einer der größten Arbeitgeber im Stuttgarter Süden. Gegründet wurde das Marienhospital Stuttgart 1890 von der Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul in Untermarchtal e.V. Heute gehört das Krankenhaus in der Trägerschaft der Barmherzigen Schwestern zur Gesellschaft der Vinzenz von Paul Kliniken gGmbH.
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Marienhospital Stuttgart
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