Willkommensveranstaltung Papierkunststipendium 2026

Zum zweiten Mal wird Waiblingen in diesem Sommer zum internationalen Zentrum für zeitgenössische Papierkunst: Die renommierte Papierbildhauerin Angela Glajcar wird sechs Wochen lang mit drei internationalen Nachwuchstalenten in Waiblingen leben und arbeiten. Am 17.06. wurde sie gemeinsam mit den drei Nachwuchstalenten herzlich in Waiblingen begrüßt.

Oberbürgermeister Sebastian Wolf betonte die Bedeutung des Papierkunststipendiums für die weitere Entwicklung der Kulturstadt Waiblingen und dankte der Stiftung dafür, den Nachlass von Renate Reichert an die Stiftung für diesen Zweck eingesetzt zu haben. Michael von Winning, Vorstand der Eva Mayr-Stihl Stiftung, hieß die Stipendiatinnen und Stipendiaten auch im Namen der Stiftung willkommen und rief in Erinnerung, wie es zur Idee des Papierkunststipendiums gekommen war. Die Leiterin der Galerie Stihl Waiblingen, Dr. Anja Gerdemann, verdeutlichte den Erfolg des Konzepts: Schon bei der ersten Ausschreibungsrunde für das Papierkunststipendium hatten sich über 100 Kandidatinnen und Kandidaten beworben. In diesem Jahr waren über 500 Bewerbungen aus der ganzen Welt eingegangen - was sich nun auch in der Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten niedergeschlagen hat.

Hauptstipendiatin ist in diesem Jahr die Papierbildhauerin Angela Glajcar, die mit Not a Cruise, a Crossing in der Galerie Stihl Waiblingen mit einer ersten umfangreichen monografischen Ausstellung in Deutschland gewürdigt wird. Parallel dazu präsentieren die internationalen Nachwuchstalente Aleida van Dijk (Niederlande), Rodrigo Arteaga (Chile) und Kuan Lin Chen (Taiwan) in der Galerie im Kameralamt ihre Arbeiten, die während der Residenz in Waiblingen entstanden sind.

Das Stipendium gliedert sich in zwei Phasen: Vom 15. Juni bis 24. Juli 2026 arbeiten die Stipendiatinnen und Stipendiaten in der Galerie Stihl und in der Galerie im Kameralamt Waiblingen. Die während dieser Zeit entstehenden Werke werden anschließend in zwei Ausstellungen präsentiert – in der Galerie Stihl Waiblingen sowie in der Galerie im Kameralamt vom 25. Juli bis 18. Oktober 2026. Beim Entstehungsprozess der beiden Ausstellungen in der Galerie Stihl Waiblingen und in der Galerie im Kameralamt können Sie dabei sein!

Workshops, Gespräche, Führungen und besondere Begegnungen mit den Künstlerinnen und Künstlern machen das Papierkunststipendium auch abseits der Ausstellungen erlebbar. Einen Überblick über das gesamte Programm sowie alle wichtigen Informationen finden Sie im digitalen Flyer der Galerie Stihl Waiblingen: LINK

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Bilder zur Meldung
Die vier Stipendiatinnen und Stipendiaten sitzen in der ersten Reihe im Waiblinger Kameralamtskeller
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Die Stipendiatinnen und Stipendiaten des zweiten Durchgangs des Waiblinger Papierkunststipendiums (v.l.n.r.): die renommierte Papierbildhauerin Angela Glajcar (Hauptstipendiatin und Mentorin), Rodrigo Arteaga (Chile), Aleida van Dijk (Niederlande), und Kuan Lin Chen (Taiwan).
(c) Stadt Waiblingen | Oleg Kauz
Blick in den Kameralamtskeller mit Redner Michael von Winning und Gästen
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Renate Reichert hatte mit ihrem Nachlass an die Eva Mayr-Stihl Stiftung das Stipendium möglich gemacht. Michael von Winning, Vorstand der Eva Mayr-Stihl Stiftung, erinnerte an sie und begrüßte die Stipendiatinnen und Stipendiaten auch im Namen der Stiftung in Waiblingen.
(c) Stadt Waiblingen | Oleg Kauz
Sektempfang vor dem Kameralamtskeller in Waiblingen mit zahlreichen Gästen.
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Die Waiblingerinnen und Waiblinger kamen zahlreich zur Begrüßung der Stipendiatinnen und Stipendiaten. Der Verein der Freunde und Förderer der Galerie Stihl Waiblingen organisierte einen Sektempfang.
(c) Stadt Waiblingen | Oleg Kauz