Großer Erfolg für Freiburg: Die Universität ist wieder exzellent

Die Universität Freiburg gehört wieder zu Deutschlands Exzellenzuniversitäten. Die Auszeichnung ist ein herausragender Erfolg für die gesamte Universität und eine starke Anerkennung ihrer wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit und ambitionierten Zukunftsstrategie. Mit der Exzellenzförderung wird die Universität Freiburg neue Freiräume für bahnbrechende Forschung schaffen, herausragende Köpfe über Fachgrenzen hinweg zusammenbringen und wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in konkrete Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen übersetzen. Ihr Anspruch: Wissenschaft, die Zukunft gestaltet und dort etwas bewegt, wo es darauf ankommt.

Die Universität Freiburg ist erneut Exzellenzuniversität. Ab dem 1. Januar 2027 wird sie im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern institutionell gefördert. Das gaben Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt und Vorsitzende der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK), sowie Falko Mohrs, Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur und stellvertretender GWK-Vorsitzender, am 2. Oktober 2026 bei einer Pressekonferenz des Wissenschaftsrats bekannt.

„Was für ein großartiger Erfolg für unsere Universität! Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung. Sie ist das Ergebnis einer beeindruckenden Gemeinschaftsleistung. Menschen aus allen Bereichen unserer Universität haben mit enormem Engagement, großartigen Ideen und viel Begeisterung auf dieses Ziel hingearbeitet. Gemeinsam haben wir gezeigt, was in unserer Universität steckt. Heute dürfen wir diesen Erfolg zusammen feiern!“, sagt Rektorin Prof. Dr. Kerstin Krieglstein.

Mit einer ambitionierten Zukunftsstrategie überzeugt

Mit ihrem Antrag „The Future Research University: Sparking Change That Matters“ hat die Universität Freiburg die Exzellenzkommission überzeugt. Er ist eng mit der Zukunftsagenda „UFR 2040“ verknüpft, dem strategischen Kompass der Universität für die kommenden 15 Jahre.

Die Vision ist ambitioniert: Freiburg schafft neue Freiräume für herausragende Forschung, verbindet Disziplinen und bringt Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven zusammen. Die Universität stärkt eine Lehre, die Studierende befähigt, die Zukunft aktiv mitzugestalten, und einen Transfer, der wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik trägt. Die Exzellenzförderung gibt ihr die Möglichkeit, diese Entwicklung entscheidend voranzutreiben und ihre wissenschaftlichen Stärken international weiter auszubauen.

„Wir haben große Pläne für unsere Universität. Mit der Exzellenzförderung werden wir neue Wege in der Forschung eröffnen, herausragende Talente aus aller Welt nach Freiburg holen und unsere Zukunftsagenda ‚UFR 2040‘ mit voller Kraft vorantreiben. Wir wollen nicht nur Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit finden, sondern mit unseren Erkenntnissen konkrete Veränderungen anstoßen – für den Klimaschutz, für medizinischen Fortschritt und für eine starke Demokratie. Wir wollen Wissenschaft gestalten, die etwas bewegt“, so Krieglstein.

Von den insgesamt elf Bewerbungen hat die Exzellenzkommission neben der Universität Freiburg auch die Friedrich-Schiller-Universität Jena und die Universität zu Köln sowie die Rhein-Main-Universitäten (Technische Universität Darmstadt, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Johannes Gutenberg-Universität Mainz) und das Ruhr Innovation Lab (Ruhr-Universität Bochum, Technische Universität Dortmund) ausgewählt. Diese werden ab 2027 gefördert, zusammen mit zehn der bestehenden Exzellenzuniversitäten und -verbünde. Die Fördersumme beträgt für Einzeluniversitäten zwischen 10 und 15 Millionen Euro, für Universitätsverbünde zwischen 15 und 28 Millionen Euro pro Jahr. Die Förderung ist grundsätzlich unbefristet, bleibt aber an zwei bestehende Exzellenzcluster sowie den positiven Ausgang regelmäßiger Evaluationen geknüpft. 

„Herzlichen Glückwunsch an die Universität Freiburg und allen, die an dem erfolgreichen Antrag mitgewirkt haben! Freiburg hat die historische Chance genutzt und sich in einem extrem starken Wettbewerberfeld um die verbleibenden Förderplätze durchgesetzt. Mit vier der insgesamt 15 Exzellenzuniversitäten steht Baden-Württemberg weiter national auf dem ersten Platz. Das ist ein Beleg wissenschaftlicher Spitzenleistung und unterstreicht die außergewöhnliche Stärke unseres Forschungs- und Wissenschaftsstandorts. Dieser Erfolg in der Exzellenzstrategie zeigt: Baden-Württemberg ist in der Breite stark und verbindet internationale Strahlkraft mit herausragenden Leistungen in Forschung, Lehre und dem Transfer. Wir werden uns auf diesem Erfolg aber nicht ausruhen, sondern ihn zum Ansporn nehmen unsere Stärken und Profile noch weiter auszubauen“, sagt Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

„Die heutige Entscheidung ist aus Sicht des Universitätsrats eine große Anerkennung für die Entwicklung der Universität Freiburg in den vergangenen Jahren. Bei der Begehung war eindrucksvoll zu erleben, wie wissenschaftliche Stärke, ein klares Zukunftsbild und die enge Vernetzung mit Partnern in der Region und weltweit zusammenwirken. Der Exzellenztitel eröffnet der Universität nun neue Möglichkeiten – und zugleich die Verantwortung, diese Stärke für ihre weitere Entwicklung zu nutzen“, sagt Prof. Dr. Holger Reinecke, Vorsitzender des Universitätsrats der Universität Freiburg.

Zukünftig 15 Exzellenzuniversitäten bzw. -verbünde

Mit der Förderlinie Exzellenzuniversitäten stärken Bund und Länder Universitäten institutionell und unterstützen sie beim Ausbau ihrer internationalen Spitzenstellung in der Forschung. Voraussetzung für die Bewerbung um den Titel Exzellenzuniversität sind mindestens zwei Exzellenzcluster.

Die Universität Freiburg bringt dafür eine starke wissenschaftliche Grundlage mit: In der Förderperiode 2026–2032 werden hier zwei Exzellenzcluster gefördert: CIBSS – Centre for Integrative Biological Signalling Studies und Future Forests – Adapting Complex Social-ecological Forest Systems to Global Change.

Für Freiburg ist die Auszeichnung zugleich eine Rückkehr in die Förderlinie: Bereits von 2007 bis 2012 gehörte die Universität zu den Exzellenzuniversitäten. Mit der erneuten Aufnahme erhält sie nun wieder eine langfristige institutionelle Förderung, um ihre strategische Entwicklung voranzutreiben.  

 

Mehr Informationen zur Zukunftsagenda „UFR 2040“ https://uni-freiburg.de/universitaet/gesamtstrategie-und-exzellenzstrategie/zukunftsagenda/

Mehr Informationen zur Exzellenzstrategie https://uni-freiburg.de/universitaet/gesamtstrategie-und-exzellenzstrategie/exzellenzstrategie/ 

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Bilder zur Meldung
Die Menschen an der Uni Freiburg feiern.
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Eine beeindruckende Gemeinschaftsleistung: Die Universität Freiburg ist wieder Exzellenzuniversität.
Foto: Silvia Wolf / Universität Freiburg